Bloomon hat in den mehr als zweieinhalb Jahren seines Bestehens den grenzüberschreitenden Schritt in vier verschiedene neue Märkte gewagt. Wir haben schnell erkannt, dass der gesamte Markt mehr Potenzial für uns bietet als nur die Niederlande.
Das sagt Reinoud Haal, Global Head of Growth bei dem Online-Blumenabonnement-Unternehmen, vor seiner Präsentation auf dem CrossBorder e-commerce Event am 6. September. Wir wollen eine globale Marke werden, daher ist Größe sehr wichtig", fährt er fort. Dieser Ehrgeiz und die Tatsache, dass es im Ausland Interesse an unserem Konzept gab, haben dazu geführt, dass wir schnell die Grenzen überschritten haben.
Fokus auf aktuelle Märkte
Nach dem relativ schnellen Start in den vier Auslandsmärkten tritt Bloomon nun in eine neue Phase ein. Wir konzentrieren uns jetzt in erster Linie darauf, das Wachstum in den bestehenden Märkten zu beschleunigen", sagt Haal. Darüber hinaus schauen wir uns natürlich auch in anderen Ländern um, in denen sich Chancen ergeben könnten.
App
Bloomon hat schon mehrmals hohe Investitionen erhalten, zuletzt eine Runde über 21,4 Millionen Euro. Damit sollen "die IT- und Marketing-Seite" gestärkt werden. Haal: "Wir wollen die Bequemlichkeit für Kunden und Erzeuger weiter verbessern, zum Beispiel indem wir die Plattform auch am Backend digitalisieren, damit die Erzeuger die Blumen einfacher zu uns bringen können. Und es soll eine mobile Anwendung geben. Das ist richtig", sagt Haal. Aber wir haben noch keinen genauen Starttermin. Ich denke, wir werden sie nicht sofort in allen Ländern einführen, sondern erst einmal sehen, ob sie sich zum Beispiel in den Niederlanden durchsetzt.
Learnings
Auf dem CrossBorder E-Commerce Event möchte ich über einige der Erkenntnisse sprechen, die Bloomon aus der gleichzeitigen Arbeit in fünf Ländern gewonnen hat", sagt Haal. Das liegt daran, dass man dadurch viele Tests durchführen kann, aber es bringt auch eine Menge Herausforderungen mit sich. Warum läuft zum Beispiel eine bestimmte Kampagne in den Niederlanden und Deutschland gut und in Großbritannien und Belgien nicht? Das sind interessante Lektionen.