MS Mode auf internationaler Expansionstour

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MS Mode verfügt über 220 Läden in ganz Europa. Online betreibt die Damenmodemarke von Roland Kahns Coolinvestments sieben Ländershops in den Benelux-Ländern, Frankreich, Deutschland und Spanien; ein achter ist für Österreich in Planung. Twinkle sprach mit der E-Commerce-Managerin Jolanda Lamboo.

[/vc_column_text][vc_column_text]MS Mode hat eine internationale Expansionsstrategie: Die Erfahrung zeigt, dass jedes Land einen anderen Ansatz erfordert, sagt Lamboo. Auf dem CrossBorder Event (6. September) erklärt sie diese Strategie genauer. Jeder Markt hat seine eigenen Herausforderungen. In Spanien zum Beispiel lassen sich die Verbraucherinnen und Verbraucher hauptsächlich online inspirieren; sie kaufen dann oft noch in Geschäften. Wir sehen auch, dass Instagram dort sehr beliebt ist, die meisten Follower sind Spanier. Unsere Kundengruppe in Spanien ist etwas jünger und überwiegend modischer als in anderen Ländern. Das müssen wir auf jeden Fall in unserer Online-Marketingstrategie berücksichtigen: Wen sprechen wir an und wo sind sie?'

Die Wachstumsstrategie wurde Schritt für Schritt entwickelt. 'Bald werden wir auch eine englischsprachige Dotcom-Site anbieten, aber vorerst in europäischen Ländern, in denen wir nicht ansässig sind und die den Euro führen, damit wir so wenig finanzielle Anpassungen wie möglich vornehmen müssen, z. B. bei der Bearbeitung bestimmter Steuern. Wir werden ganz einfach anfangen, und wenn das gut ankommt, werden wir einen Länder-Webshop eröffnen. Wir hoffen, dass wir mit der Zeit auch in Nicht-Euro-Länder expandieren können.

Einkaufen auf Vorrat gibt Vertrauen

Ein Querschnitt der Bestellungen zeigt, dass die meisten aus dem städtischen Umfeld kommen, in dem sich die MS Mode-Läden befinden. Ein Geschäft zu haben, schafft viel Vertrauen bei den Verbrauchern. Deshalb bieten wir zum Beispiel in unseren Läden in allen Ländern einen Rückgabeservice an, der stark genutzt wird. Die Abholung im Laden ist in Belgien und Frankreich möglich und wird in den anderen Ländern schnell eingeführt. '

Das lässt eine Herausforderung für die Regionen offen, in denen es keine Läden gibt. Lamboo: "In Frankreich haben wir nicht überall Läden, also versuchen wir, unsere große Mitgliederbasis dort durch Direktmailings, aber auch durch Marketingkampagnen und E-Mails zu aktivieren. Da Frankreich sehr groß ist, bemühen wir uns sehr um Lokalisierung: Wir werben viel mehr in der Nähe bestehender Läden. In Deutschland haben wir keine Läden mehr, deshalb ermutigen wir unsere treuen Mitglieder, unseren Webshop zu besuchen.' Um die Markenbekanntheit im Ausland zu erhöhen, nutzt MS Mode regelmäßig die Reichweite lokaler Plattformen. In Frankreich machen wir das zum Beispiel über La Redoute, den "französischen Wehkamp". In anderen Ländern prüfen wir auch, ob wir uns Plattformen anschließen können.

Österreich: umgekehrter Prozess

Der Aufbau des neuesten Ländershops der Damenmodemarke unterscheidet sich von früheren Varianten. Hier kehren wir die Reihenfolge um: Wir beginnen zunächst selbst mit einem Online-Shop und schließen uns dann mit einer Plattform zusammen, um unsere Markenbekanntheit zu steigern. Immerhin ist dieser Shop relativ wenig Arbeit für uns: Wir haben bereits die Sprachversion und die Währung. Dann müssen wir nur noch einen Logistikpartner finden, den wir vor kurzem gefunden haben. Sobald wir mit dem Shop live gehen, sollte die Logistikstruktur stehen, ebenso wie das Online-Marketing und die PR, um Traffic zu generieren".

Der Grenzübertritt: zwei Tipps

Voor de e-tailer die graag op crossborder-toer zou gaan, heeft Lamboo een tweetal aanbevelingen. ‘Zorg dat je het hele proces vooraf doordenkt. Je bent er niet met een webshop alleen; je moet inventariseren wat er moet gebeuren met je financiële systeem, hoe je de geldstroom uit andere landen gaat verwerken. Dat geldt ook voor je achterliggende systemen. Bepaal of je gelijk in het begin zaken als KvK-registratie en belastingverwerking op touw zet, of dat je daarmee wacht totdat je een bepaald maximum bereikt hebt. Bestudeer daarnaast de kwestie ‘verzendkosten’. In Oostenrijk kunnen wij soortgelijke tarieven afspreken zoals die in Duitsland en Frankrijk, dat is voor ons te overzien. Zodra je echter gebruik gaat maken van local heroes, wat deel uitmaakt van onze strategie, wordt het lastiger, want je weet niet waar de orders vandaan zullen komen, wat er op je af gaat komen. Wanneer ik een dotcom-site open, wil ik één vervoerder hebben, die goede tarieven biedt voor verschillende landen, maar in het geval van landenwebshops ligt dat dus anders. Daarbij het dilemma: ga ik die verzendkosten doorbelasten aan de klant, of die zelf op me nemen en een aantrekkelijk verzendtarief bieden, of levering zelfs helemaal gratis maken? Verzendkosten vormen een barrière, zeker als je een nieuwe speler bent in de markt, daar moet je goed over nadenken.’[/vc_column_text][vc_column_text css=”.vc_custom_1534145273863{padding-top: 10px !important;}”]Bron: Twinkle Magazine – MS Mode[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]